Samstag, 3. Oktober 2015

Kleiderschrank ausmisten - endlich das drin, was ich auch wirklich trage!

Meine Ausbeute an Altkleidern beim Ausmisten :). 
Ich bin wieder da :). Nach meinen Ferien hatte ich Lust und Laune meinen Kleiderschrank und auch kaputte Sachen aus meinem Haushalt auszumisten. Dabei habe ich folgende Kategorien aufgestellt, wann ich etwas wegwerfe. 

1. Welche Kleidung werfe ich weg? 
Bei grossen und sichtbaren Löchern, die ich schon mal geflickt habe, aber die sich nicht mehr reparieren lassen. 
Bei starkem Geruch, der sich gerade in Fastfashionkleidung und bei Sportsachen festsetzt und nicht entfernen lässt. 
Bei Verschmutzungen, wie z.B. Deoflecken, die gut sichtbar sind und sich trotz hartnäckiger Fleckenmittel nicht entfernen lassen. 

Diese Kleidung und auch Schuhe, wenn sie nicht mehr tragbar sind, werfe ich in den Altkleidercontainer in der Nähe, woraus hoffentlich wieder Putzlappen entstehen. So ist jedenfalls die ausgeschriebene Auskunft und u.a. Werbung der Organisation. 

2. Alternative zum Wegwerfen: Putzlappen
Ich habe so viele Putzlappen, dass ich keine neuen mehr benötige und genug auf Vorrat habe. 
Wenn ihr viele Lumpen braucht, ist das sicherlich eine gute Verwendungsmöglichkeit. Wir haben zu Hause früher damit auch geputzt, auch statt Küchenpapier verwendet und diese dann einfach wieder gewaschen. 

3. Welche noch tragbare Kleidung gebe ich weiter? 
Gerade Kleidung, deren Farbe nicht mehr so schön ist oder die ich einfach nicht angenehm im Tragen finde, sortiere ich aus. Ich sammle diese Kleidung für den Flohmarkt. 
Dort versuche ich die Sachen zweimal zu verkaufen. Gelingt dies auch beim zweiten Mal nicht, verschenke ich Sachen an meine armen Nachbarn oder an Kollegen in Afrika, gebe sie dem hiesigen Caritasladen oder bringe sie zum Kleidertausch. 
Beim Reisen habe ich solche Kleidung auch gerne getragen und sie grad dort verschenkt. Stattdessen kam schönstes Kunsthandwerk wieder mit nach Hause im Gepäck. Zweimal ging mein sogenannter Afrikastapel an Kleidung mit mir schon dorthin. So musste ich mir auch keine Gedanken machen, dass meine Kleidung dreckig wird oder kaputt geht. 

4. Wie geht ihr vor? 
Am besten macht ihr drei Stapel: Müll, Verkauf oder Verschenken und Tragen. Danach sortiert ihr eure Sachen. 
Der Müll kommt grad weg in den Container. Sachen zum Verkaufen wandern an einen Lagerort, z.B. bei mir auf den Dachboden. Sachen zum Verschenken kommen in mein Geschenkfach oder grad an die entsprechende Person. Die Sachen zum Tragen räume ich wieder ein. 

5. Ich kann mich nicht entscheiden, etwas wegzugeben!?
Ich sortiere ja sehr gerne aus, weil ich gerne minimalistisch lebe, und mir fällt es recht leicht. 
Meine Tricks und Tipps dazu: 
Alles, was ihr ein Jahr nicht getragen habt, kann eigentlich weg. Ich habe ausser zweimal nichts nochmal gebraucht und einmal es auch gar nicht nachkaufen müssen. 
Um zu überprüfen, ob ihr es getragen habt, könnt ihr Kleiderbügel von hinten einhängen. Wenn er nach dann nach einem Jahr wieder vorne hängt, wisst ihr, dass ihr es getragen habt. Alles andere kann weg oder verkauft werden. 
Wenn ihr etwas Neues kaufen wollt, wartet ab und macht ein Foto davon. Meist fällt mir ein, dass ich das bereits habe und noch etwas auftragen könnte, und so komme ich auf meist sehr kreative nachhaltige Ideen. 

6. Effizient tragen: Muss es immer Spezialkleidung sein? 
Wenn ich für jede meiner Sportarten extra Kleidung kaufen müsste, würde ich arm werden. Ich trage meine Yogahose auch zu Hause und beim Bergsport. Meine Fleecejacken genauso wie meine Oberteile trage ich im Alltag und auch beim Bergsport. Natürlich habe ich feine Sachen, die ich bei speziellen Anlässen auf der Arbeit trage, aber ich warte nicht darauf, dass diese nur im Schrank hängen, sondern trage sie tatsächlich. 

Ich wünsche euch gutes befreiendes Ausmisten und bin gespannt auf eure Erfahrungsberichte ;). 

Herzlich
eure Ökonista 

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