Samstag, 31. Oktober 2015

Minimalistisch leben II - Geldspartipps

Im Internet lese ich immer wieder von Menschen, die ohne Geld leben. Hut ab, ich könnte das nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das wollte. Ich lebe in einer schönen Altbauwohnung mitten in der Stadt, ich arbeite meist mehr als 100% ;), gehe gerne reisen und tue halt das, was Städter_innen gerne machen. Ich geniesse das Leben und möchte nicht immer nur verzichten. 

Nach meinem Studienabschluss vor mehr als drei Jahren habe ich mich gefragt, wie möchte ich eigentlich leben? Soll ich meine Ausgaben stark vergrössern und mir mehr leisten? Der Gedanke gefiel mir als DDR-Kind mit Geschwistern gar nicht, weil wir immer zu Hause Sachen wiederverwendet und nicht finanziell übertrieben haben. So stelle ich mal ein paar Spartipps zusammen, die altbewährt und erprobt sind ;).

Aktionen nutzen 
Ob in Grenznähe einkaufen oder auf Rabatttage warten - es lohnt sich! Am besten vorher überlegen, was du benötigst, und es erst dann kaufen. 

Auf Gratisparties und tolle Besetzerparties gehen 
Auch im Kultur- und Partybereich wehre ich mich gegen überteuerte Clubs. Was kann ein Gingerbeer auf dem Xenix, Idaplatz oder der Bäcki im Sommer mit Freund_inn_en schon toppen? 

Bus und Bahn nutzen 
Dort gibt es viele Sparangebote. Statt des ICE lohnt sich manchmal auch der IC ;). 

Campingferien machen Spass, gerade mit dem Rad :). 

Einfach mal in der Familie und im Freundeskreis fragen
Meine Mutter schickt mir auch mal Sachen, besonders die aus der DDR halten besonders lang. Ihr gilt hier natürlich mein Dank :). 

Energiespartipps 
Weitere Tipps dazu findet ihr hier: http://oekonista.blogspot.ch/2015/10/minimalistisch-leben-energiespartipps.html

Flohmarkt
Alles, was ich nicht brauche und noch benutzbar ist, verkaufe ich auf dem Flohmarkt. Das macht jedes Mal Spass, bis auf einige aufdringliche Männer :(. 

Handyvertrag kündigen und internetfreier leben
Ich gebe im Monat nur 10 Franken aus und nutze das UPC WiFree unterwegs in der Stadt. Es ist sehr angenehm, wenn ich schon ganzen Tag am Computer sitze, auch mal kein Internet zu haben. 

Hostel statt Hotel 
Im Hostel hat sich bei mir schon so viel spontan ergeben, was ich zusammen mit Leuten unternommen habe. Hotels sind doch einfach zu langweilig und zu teuer. 

Ich kaufe Qualität statt Quantität. 
Z.B. bei Haushaltssachen kaufe ich gerne sehr teure Sachen, die sehr lange halten und die ich meinen Kindern dann noch vererben könnte, so stabil sind sie ;). 

Im Urlaub auch in den Supermarkt oder auf den Markt
Was gibt es besseres als lokales Essen? Gerade in den skandinavischen Ländern konnte ich so viel tolles Essen mit nach Hause nehmen und freue mich schon auf den nächsten Besuch :). 

Mittagessen selber mitnehmen und in grösseren Mengen vorkochen. 
Unterwegs tut es bei mir auch mal ein Müsli oder eine weitere Portion, die am Vortag übriggeblieben ist.

Müssen es immer die neuesten technischen Geräte sein? 
Ich benutze alles bis zum bitteren Ende oder verkaufe es frühzeitig. 

Notizpapier könnt ihr selber machen. 
Ich nutze einfach alte Briefumschläge und alte Flyer als Notizzettel. Altes Papier bedrucke ich auch gerne auf der anderen Seite. 

Nur kaufen, was ich auch wirklich an Kleidung brauche und trage es auf.

Nur kaufen, was ich auch wirklich esse. 

Radfahren statt ÖV
Radfahren hält fit und ist zudem gratis Sport. Ich habe zwei Räder, eins ein Geschenk von meiner besten Freundin für den Bahnhof, was niemand klauen will, und eins für lange Strecken. 

Tauschen 
Ich tausche gerne etwas gegen meine selbstgemachten Köstlichkeiten. 

Togo ist zu teuer
Ich kann auf Arbeit etwas trinken, warum brauche ich dann etwas zum Mitnehmen. Ich habe mir eine Clean Canteen-Flasche in NYC gekauft. So kann ich heisse Sachen, die ich neben dem Frühstück in 3 Minuten zu Hause gemacht habe, auch mitnehmen. 

Unterwegs statt zu Hause aufladen 
Ich lade mein Handy gerne unterwegs auf der Fahrt, im Zug z.B., auf. 

Versicherungen reduzieren 
Ich habe überprüft, was ich wirklich brauche an Versicherungen und es auf das Notwendigste angepasst. 

Ich denke, jede_r hat ihre_seine Spargrenze. Ich habe gerne einen Puffer auf dem Konto und freue mich sehr darüber schuldenfrei zu sein :). Es ist schön leicht zu leben, aber es ist auch schön sich etwas zu gönnen. Geniesst das Leben!

Herzlich, 
eure Ökonista

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