Mittwoch, 30. Dezember 2015

Müll 2015 - Plastikmüll wieder stark reduziert

Plastikmüll im Jahr 2015

Zerowaste bedeutet je nach Definition meist keinen Restmüll, zumindest einmal am Anfang zu Hause, mehr zu produzieren. Ziel ist es langfristig gar keinen Müll mehr zu haben, sondern alle Rohstoffe nach dem cradletocradle-Prinzip wieder zu benutzen. Wie genau alle bekannten Blogs den Restmüll berechnen und dann noch hübsch in den immer gleichen Gläsern präsentieren, wird zu Werbezwecken ihrer Umweltberatungstätigkeiten nicht veröffentlicht. So viel ist aber sicher, es ist sicher nicht alles Gold, was glänzt ;). 
In diesem Jahr hatte ich zu Hause keinen Restmüll. Auswärts habe ich probiert meinen Müll so gut wie möglich zu recyclen, was in allen Ländern sehr gut funktionierte. Leider ist die Schweiz im Recycling von Plastikmüll recht hinterher, weshalb ich meinen wenigen Müll oft über den Gelben Sack entsorgt habe. Ich weiss, auch dieser ist nicht immer das Gelbe vom Ei und es wird nicht alles recycelt. 

In diesem Jahr habe ich circa 3 kg Plastikmüll, circa 3/4 des kleinsten Zürisackes, geschenkt bekommen, bei der Arbeit zu Hause oder allgemein zu Hause produziert, der sich recyclen lässt. Restmüll hatte ich so gut wie keinen, da ich folgende Prinzipien ganz gut im Alltag ohne Probleme umsetze:

1. Vermeide Restmüllverpackungen und kaufe plastikmüllfrei ein. Weitere Tipps findest du dazu in meinem Blog ;).
2. Nehme stets eine Trinkflasche oder einen schicken wiederverwendbaren Kaffeebecher, eine Tasche und eine Serviette mit; die passen ohne Probleme in jede Arbeitstasche ;).
3. Recycle alles, was du kannst, das spart Restmüll. 
4. Nutze alle Recyclingsstationen, insbesondere die der Migros. 

Mein Experiment geht im Jahr 2016 weiter. 

Ich wünsche euch einen guten und ökologischen Start ins neue Jahr. 

Herzlich,
eure Ökonista

Kommentare:

  1. Hallo!

    Ich habe mich anfangs auch immer wieder mal gefragt, wie geht das, in einem halben Jahr nur ein Gurkenglas voll. Bis ich eben drauf gekommen bin, dass es sich nur um Restmüll gehandelt hat und Plastik, Papier, Dosen und Glas gar nicht dabei sind.

    Da könnte ich doch glatt mithalten, denn ich habe in einem Jahr noch nicht einmal so viel Restmüll zusammen, bei mir fallen gerade mal 3 Wattestäbchen pro Woche an und die könnte man sogar verbrennen, weil sie aus Papier sind.

    Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Erfolg, ich sehe das auch so, es ist total wichtig auch an den anderen Müllsorten zu arbeiten und vor allem Plastikmüll zu reduzieren.

    lg
    Maria

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  2. Liebe Maria! Es hängt ja auch stark davon ab, wo du lebst und wie die Recyclingmöglichkeiten in dem Land sind. Ich versuche einfach auch generell meinen Plastikmüll zu reduzieren. So interpretiere ich plastikfrei im Kontext mit Zerowaste. GLG Carina

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